Sonntag, 3. Oktober 2010

Gerechtigkeit

Ich habe gestern im Rahmen einer Geburtstagsfilmnacht den Film "Batman: The Dark Knight" gesehen. Ich fand den Film ziemich gut, da er abgesehen von guten Actionszenen auch interessante psychische Anomalitäten zeigte. Ein Charakter, der nach dem Tod seiner Freundin etwas verrückt wird und dem ein Feuer das halbe Gesicht völlig entstellt hat, sinnt nach Rache und will die Mörder seiner Freundin finden und umbringen. Eine Sache ist bei ihm aber besonders. Er wirft in vielen Situationen, wo er zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden muss, eine Münze. Er begründet das damit, dass die Welt ungerecht ist und deswegen nur das Chaos und der Zufall daher fair ist.

Ich glaube auch, dass es auf dieser Welt nicht so gerecht zugeht, wie es manche Leute erzählen wollen. Das Argument für den Zufall als Gerechtigkeit, finde ich sehr reizend, musste ich aber nach längerem Nachdenken, zugunsten einer höheren Gerechtigkeitsinstanz, fallen lassen. Wie könnte überhaupt sowas wie Gerechtigkeitssinn vorhanden sein, wenn es nicht einen Gott gibt, der die Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und damit auch eine Art von Gerechtigkeit in den Menschen hineingepflanzt hat. Natürlich ist der Mensch nicht gerecht, aber er weiß durch sein Urgewissen die grundlegenden Sachen über Gut und Böse.

Ich glaube an einen Gott, der vollkommen gerecht ist und der die Menschen nach ihrem Tod auf seine Art und Weise richten wird.  Für mich bedeutet das, dass ich versuche, nicht die Menschen zu richten, sondern das ganz komplett Gott überlasse. Ich vertraue darauf, dass er das besser macht als die Gerichte dieser Welt (oder der Zufall).

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