Die meisten Leute, die sich mit der Welt beschäftigen, würden mir zustimmen,wenn ich sagen würde, dass die Gesellschaft sehr öberflächlich geworden ist. Ich würde aber trotzdem nicht sagen, dass die Menschen sich viel verändert haben. Meine Erfahrungen zeigen mir, wie viele geistreiche Menschen es gibt, die das aber nicht nach außen hin zeigen. Wir brauchen also nicht nur mehr tiefgründige Menschen, sondern vor allem mehr, die das auch selbstbewusst zeigen und damit etwas Niveau in die Gesellschaft bringen.
Es ist wahnsinnig traurig, wenn Leute das Potenzial zu einen interessanten und eigenständigen Charakter haben, das aber nicht ausgenutzt wird.
Was macht man jetzt mit diesen Leuten? Irgendwie brauchen sie Selbstbewusstsein, damit sie auch in wirklichen primitiven Zusammenkünften das Niveau auf einem vernünftigen Level halten kann.
Leider stößt man nur selten wirklich auf Leute, die wirklich ohne langes Graben gute Gespräche führen können.
Warum muss der Gruppen- und Mitläuferzwang die Individualität und das Bedürfniss nach Entfaltung immer einschränken? Warum werden Querdenker komisch angeschaut?
Ich glaube die Gesellschaft, und vor allem auch die Wirtschaft, sieht lieber angepasste Mitläufer als irgendwelche intellektuellen Spinner, die nicht unbedingt jeden Trend mitmachen. Aber es sollte die Menschen, die wirklich Sehnsucht danach haben, anders (im positivem Sinne) zu sein, nicht davon abhalten, sich völlig frei zu entfalten, was zum Glück in Deutschland relativ möglich ist.
Also möchte ich euch dazu ermutigen, falls ihr euch dieser Gruppe der unterdrückten Intellektuellen zugehörig fühlt, euren eigenen Weg zu gehen, eurem Leben mehr Tiefgang zu verleihen und mehr über die großen Fragen der Welt nachzudenken (wirklich spannend).
Montag, 27. September 2010
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